FDP sichtet Fahrzeugbestand der Freiwilligen Feuerwehr Vreden


Den bevorstehenden Ersatz des Einsatzleitwagens (ELW), der mit 14 Jahren das jüngste Fahrzeug im Bestand des Löschzuges Vreden ist, nahm die FDP Ratsfraktion zusammen mit Mitgliedern des FDP Ortsverbandes zum Anlass, sich über die Aufgaben und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr zu informieren. Hierzu traf man sich mit dem Löschzugführer Andreas Becking und seinem Stellvertreter Thomas Berski im Feuerwehrgebäude an der Wüllener Straße.



Der Abend begann mit einem Vortrag, indem Herr Becking die stark gestiegenen Aufgaben erläuterte, die sich insbesondere durch die Vervielfachung des Umfangs der Vorschriften darstellen ließen. Auch wenn man die Feuerwehr landläufig mehr mit der Brandbekämpfung in Verbindung bringt, ist doch das Retten von Leben die vorrangigste Aufgabe. Hierzu konnte Herr Becking den FDP Mitgliedern anhand von jährlich bis zu 200 Einsätzen stolz präsentieren, dass es mit den zwei Standorten Ammeloe und Vreden möglich ist, innerhalb von 8 Minuten den größten Teil der Vredener Bevölkerung zu erreichen. Herr Berski hob hervor, dass dieses ein besonders Ergebnis ist, weil Vreden mit 136 km² eines der größten Flächenstädte im Kreis Borken ist.

Im Anschluss an die Präsentation, in der Herr Becking und Herr Berski jedes Fahrzeug vorstellten, wurden das Gebäudes und die Fahrzeuge besichtigt. Neben der guten Funktionalität des Gebäudes, zeigten sich die FDP Mitglieder besonders überrascht über das Durchschnittsalter von 22 Jahren für den Fuhrpark des Löschzuges Vreden und von 23 Jahren für den von Ammeloe. Und das trotz eines Neuerwerbes im letzten Jahr.
Dennoch zeigten sich die Fahrzeuge, mit Ausnahme des ELW, in einem guten, gebrauchsfähigen Zustand, was nach einhelliger FDP Überzeugung insbesondere dem tatkräftigem Engagement der ungefähr 160 freiwilligen Mitglieder der aktiven Feuerwehrleute und den Möglichkeiten der Werkstatt im neuen Feuerwehrgebäude zu danken ist. Dennoch ergibt sich für die nächsten Jahre einiger Ersatzbedarf allein aufgrund des technischen Alters, wie die FDP Ratsmitglieder Sascha Grawunder und Heinrich Noldes bemerkten.

In einer abschließenden Runde gab es dann noch ausreichend Themen, wie beispielsweise den dringend benötigten Mannschaftstransportwagen und die Einflüsse der veränderten Führerscheinklassen auf das Führen der großen Einsatzwagen, die diskutiert wurden.
Die FDP Vreden bedankte bei allen Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr für ihr Engagement und schließt sich dem Wunsch Herrn Beckings an, insbesondere den Anteil weiblicher Mitglieder innerhalb der aktiven Wehr zu steigern, die auch bei der modernen Opferbetreuung eine deutliche Bereicherung der Feuerwehr darstellen.

 

 
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