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Claudia Bögel (MdB) Besuch der Firma TEWE in Vreden

Vreden. Wenn es um alternative Energie geht, geht kein Weg an Vreden vorbei. Das stellt die die Steinfurter FDP-Bundestagsabgeordnete Claudia Bögel beim Besuch der Firma TEWE Elektronik sehr schnell fest. „Füttern können wir, auch Bakterien“, kommt Seniorchef Bernhard Wesseler sofort auf den Punkt und weist darauf hin, das sein Unternehmen mit Fütterungsanlagen für die Landwirtschaft angefangen habe. Heute sei ein weiterer Schwerpunkt die Planung und der Bau von Biogasanlagen.

„Wir wollen dazu beitragen, dass Energie sauber, sicher und bezahlbar bleibt“, informiert Juniorchef Markus Wesseler die Wirtschaftspolitikerin, die vom FDP-Ortsvorsitzenden Björn Kemper, selbst ein Produzent von Solaranlagen, sowie dem Vorstandsmitglied Heinrich Noldes begleitet wird. Informationen will Claudia Bögel einholen, wie durch vermehrte Erzeugung von Strom aus alternativer Energie die Versorgung in Deutschland dauerhaft sichergestellt werden kann.

„Das ist möglich“, streichen die Gastgeber heraus, denn auch Biogas sei speicherbar. Bei TEWE Elektronik hat man damit bereits sehr positive Erfahrungen gemacht. „Wir speichern Biomasse und auch Methangas und können damit jederzeit und ohne Vorlauf Strom erzeugen“, macht Bernhard Wesseler auf die Vorteile seines Systems aufmerksam. Er spricht sich dafür aus, keine riesigen Überlandleitungen neu zu bauen, sondern kleine Stromerzeuger zusammenzuschließen, die eine Region gemeinsam mit Energie versorgen könnten. Dadurch könne man sehr viel Geld einsparen.

Dieser Ansatz kommt bei der FDP-Abgeordneten aus dem Wahlkreis Steinfurt/Borken sehr gut an. Sie sei überzeugt von den Plänen, erklärt sie ihren Gastgebern, zumal der heimische Mittelstand bei Planung, Bau, Stromerzeugung und auch Wartung mit einbezogen werde. Die Idee sei so gut, erklärt Claudia Bögel, dass sie unbedingt ihren Fraktionskollegen Klaus Breil, den energiepolitischen Sprecher der FDP im Bundestag, zu einem weiteren Treffen mit den Energieerzeugern nach Vreden bringen möchte. Der solle mit eigenen Augen sehen, was alles möglich sei, Deutschland, das nach der Katastrophe von Fukushima möglichst schnell die Abkehr von der Atomenergie wolle, mit alternativer Energie zu versorgen. Ein Termin für das Treffen ist bereits fest ins Auge gefasst: der 14. Juli.

 
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